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Es werden Posts vom Juli, 2012 angezeigt.

Vom kleinen Tweety und der großen Aufregung

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Wenn es um Vögel geht, reagiere ich teilweise etwas panisch, das ist halt so bei einer Vogelphobie. So war ich dann heute auch etwas geschockt, einen kleinen gelben, auf den zweiten Blick zugegeben niedlichen, Tweety über der Toilette auf dem Fensterbrett in unserem Badezimmer sitzen zu sehen. Bei geschlossenem Fenster. Meine erste Reaktion also: Panik! Ich verließ das Bad fluchtartig und schmetterte die Tür hinter mir zu. Zum Glück war ich nicht allein in der Wohnung. Denn wie sollte man den Vogel, der seinen direkten Fluchtweg, das Fenster, blockierte, wieder vor dieses bekommen. Ein Kommilitone meines Mitbewohners traute sich ins Bad, den plüschig gefiederten Freund zu befreien. Er schaffte es, das Fenster zu öffnen, Tweety saß mittlerweile auf dem Boden. Jetzt hieß es warten. Ich ging zum Mittagessen. Danach würde das Tier bestimmt verschwunden sein, denn das Fenster war ja nun wieder auf. Nach dem Mittagessen die Entwarnung. Der Vogel hatte das Bad um Zentimeter verlassen und saß...

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Das gilt für ziemlich vieles im Leben. Denn letztendlich lässt sich irgendwie nichts wirklich planen. Klar, kann man, wenn man sehr strebsam ist, jedes Ziel erreichen, aber ab und an ergeben sich aus dem Nichts neue Gelegenheiten, die alte Pläne dann plötzlich über den Haufen werfen. Begünstigt wird sowas bei mir immer ziemlich gut durch Reisen. Denn auf Reisen gibt es so viele neue Eindrücke zu erleben, dass sich mal eben alles auf den Kopf stellen lassen kann. Vor nicht einmal zwei Monaten habe ich in meinem Blog noch sehr verliebt vom Portugiesischen geschwärmt. Dass ich den Klang der portugiesischen Worte immer noch wunderschön finde, hat sich auch nicht geändert, aber was lerne ich jetzt? Spanisch. Knapp daneben! Dabei hatte ich das gar nicht beabsichtigt. Ursprünglich dachte ich, ist so ein Strandurlaub genau für vier Dinge hervorragend geeignet: Baden, Braun werden, Lesen und Lernen, wofür man sonst keine Zeit hat, so wie Por...

Morgens in Torremolinos

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Ich bin ganz allgemein kein großer Langschläfer, das ändert sich natürlich auch im Urlaub nicht. Und wenn ich wach bin, dann stehe ich auch um sechs oder sieben auf. Doch was macht man in einem Urlaubsort um diese Zeit, wenn normale Touristen noch schlafen? Ich jogge(h)! Im Allgemeinen bin ich auch kein großer Freund von Hotelurlauben, dafür bin ich zu neugierig. Ich möchte, wenn ich in einem anderen Land bin, Land und Leute kennenlernen, anders als der durchschnittliche Badeurlauber, der einfach nur seine Ruhe haben möchte. Umso spannender fand ich es dann auch, zu entdecken, was vor dem Erwachen der Touristen in Torremolinos so passiert. Eigentlich hätte mir ja klar sein sollen, dass gerade die Menschen, die dafür sorgen, dass der Gast sich wie ein König fühlt, um diese Uhrzeit schon auf Hochtouren arbeiten. Aber irgendwie war es das nicht und als ich mir vom Rezeptionsleiter der Nachtschicht bestätigt lassen habe, dass die Automatiktüren am Hintereingang schon auf sind, erschrecke...

Momentaufnahme #8 - Ronda und Marbella

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Eigentlich hätte ich gern erst angefangen, ein paar Fotos von Torremolinos mit euch zu teilen. Aber keins der Fotos, die ich gemacht habe, gefällt mir so gut oder ist aussagekräftig genug, um damit meinen Urlaub zu beschreiben. Deshalb werde ich das zu einem späteren Zeitpunkt in Textform tun. Um euch aber schon ein wenig zu zeigen, hier jetzt eine Momentaufnahme von meinem Ausflug nach Ronda und Marbella.  Um nach Ronda zu kommen muss man von Marbella aus betrachte zunächst einmal durch die Serrania de Ronda, eine wie ich finde sehr schöne Bergkette mit kurvenreicher Straße. Ronda selbst ist sehr schön, besonders der ältere Teil der Stadt.   Neuer und alter Teil sind durch eine Brücke voneinander getrennt, von der aus man durch die hohe Lage der Stadt einen herrlichen Ausblick auf das Umland hat. Natürlich kann man auch hier eine Rundfahrt mit Kutsche machen. Nur dass es hier irgendwie herrlich ins Stadtbild passt. Die Region soll laut Reiseleiter bek...

Von Rauchern und Nachhaltigkeit

Manchmal frag ich mich, ob es  Nachhaltigkeitsvegetariern mit Fleischessern ähnlich geht  wie mir mit Rauchern. Dieser innere Groll, dem anderen das Schnitzel, das er offensichtlich genießt,  mit jedem Bissen  einfach aus der Hand zu schlagen, aus Ärger über die Ignoranz des anderen. Beim Wäscheaufhängen auf dem Balkon steigt mir plötzlich dieser ekelhafte Geruch einer Zigarette in die Nase. Unsere Nachbarin raucht mal wieder und telefoniert dabei laut kommentierend: "Echt? Ach, du Schhhhh....eiße (dabei wird sie etwas leiser, denn das sagt man ja nicht)! Nein!". Das denk ich mir in dem Moment auch. Wozu wasche ich eigentlich, wenn meine Sachen bei ihrem Rauchpensum eh in zwei Stunden wieder nach Disko vor 2008 stinken. Wie kann jemand bei den uns eh schon jeden Tag stärker umgebenden Umweltgiften seine Umgebung auch noch mit so unnötigem Genuss von entzündetem Tabak belästigen? Und prompt ärgere ich mich wieder. In solchen Momenten möchte ich nur noch hinunterr...

Momentaufnahme #7

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