Vom kleinen Tweety und der großen Aufregung
Wenn es um Vögel geht, reagiere ich teilweise etwas panisch, das ist halt so bei einer Vogelphobie. So war ich dann heute auch etwas geschockt, einen kleinen gelben, auf den zweiten Blick zugegeben niedlichen, Tweety über der Toilette auf dem Fensterbrett in unserem Badezimmer sitzen zu sehen. Bei geschlossenem Fenster. Meine erste Reaktion also: Panik! Ich verließ das Bad fluchtartig und schmetterte die Tür hinter mir zu. Zum Glück war ich nicht allein in der Wohnung. Denn wie sollte man den Vogel, der seinen direkten Fluchtweg, das Fenster, blockierte, wieder vor dieses bekommen. Ein Kommilitone meines Mitbewohners traute sich ins Bad, den plüschig gefiederten Freund zu befreien. Er schaffte es, das Fenster zu öffnen, Tweety saß mittlerweile auf dem Boden. Jetzt hieß es warten. Ich ging zum Mittagessen. Danach würde das Tier bestimmt verschwunden sein, denn das Fenster war ja nun wieder auf. Nach dem Mittagessen die Entwarnung. Der Vogel hatte das Bad um Zentimeter verlassen und saß...