Von Wegweisern
„Es war einmal ein Mädchen, das kam an eine Gabelung und wusste nicht mehr, wohin es gehen sollte. Es verharrte und schaute sich suchend um. Sein Blick fiel auf ein glänzendes Schild in der Mitte der Gabelung, in dem es sich beinahe spiegeln konnte. Es klebten allerhand Zettel an diesem Wegweiser, die dem Mädchen mehr Informationen über die beiden Wege verrieten, aber auch von spannenden Impulsen, in denen sich das Mädchen wiederfand, die es aufgriff und die seine Vorstellung von dem Weg, den es gehen wollte, formten. Das Mädchen gewöhnte sich so schnell an den Wegweiser und so beschloss es, ihn mitzunehmen. Doch konnte es ihn nicht tragen und so standen beide regungslos an der Gabelung. Wollte das Mädchen nicht auch erstarren, so musste es gehen.“ Nicht alle Menschen sind dazu bestimmt, uns auf unserem Weg zu begleiten. Doch als Wegweiser stellen sie eine besondere Bedeutung für unsere Entwicklung dar, wenn wir sie als solche erkennen. Wegweiser stehen nicht still, nur in Relation...